„Noch zwei,

drei Jahre Vollgas.

Dann bin ich

raus.“

Dipl.-Psych. Valentin Haas

Wirtschaftspsychologe und Approbierter
Psychoplogischer Psychotherapeut
Wie oft sagst du dir das schon?
Schatten
FIRMA VERKAUFEN, ÜBERGEBEN ODER WEITERMACHEN? DIE FRAGE HINTER DER ZAHL.

„Noch zwei, drei Jahre Vollgas. Dann bin ich raus.“

Wie oft sagst du dir das schon?
Ich will das endlich mal lösen. →

Vorbereitet wird nur der Verkauf. Nicht der Verkäufer.

Hier geht es um dich als Mensch, der unterschreiben soll.
LEBENSWERK
In meiner Firma steckt mein ganzes Leben drin.
Du trennst dich von dem, was seit Jahren auf jede Frage die Antwort war.
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VERANTWORTUNG
Meine Firma läuft nicht ohne mich.
Du delegierst und übernimmst es
trotzdem.
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ZIELLINIE
Bis dahin ziehe ich das durch.
Der Exit ist geplant, auf dem Papier. Und der Ausstieg rückt jedes Jahr um ein Jahr.
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In meiner Firma steckt mein ganzes Leben drin.

Sie ist dein Lebenswerk. Du hast sie aufgebaut, dein ganzes Leben danach ausgerichtet und viel von dir hineingesteckt. Die Antwort auf diese drei Fragen kennst du schon:
Was war da, wenn es mir gut ging, und wenn es mir schlecht ging?
Wofür bin ich morgens aufgestanden?
Worauf war ich stolz, wenn jemand gefragt hat, was ich mache?

Die Antwort ist dreimal dieselbe: die Firma. Aus ihr kamen die guten Momente und die schlechten auch. Sie hat dich morgens aus dem Bett geholt. Und auf sie warst du stolz.

Du gibst also nicht nur einen Betrieb ab. Du trennst dich von dem, was seit Jahren auf jede Frage die Antwort war.

Auf die Frage, wer du bist, kommt: die Firma. Und was ist, wenn sie nicht mehr da ist?

Meine Firma läuft nicht ohne mich.

„Ich bin immer erreichbar und am Ende für alles zuständig. Alles läuft über meinen Tisch und muss sofort geklärt werden. Urlaub? Gar nicht dran zu denken. Genau dann würde etwas passieren oder ich würde eine gute Chance für meine Firma verpassen.“
„Wäre ich nicht da, würden viele Fehler passieren. Deshalb muss ich überall gleichzeitig sein. Nur kann ich mich nicht aufteilen.“
Ein Kopf, der überall gleichzeitig sein muss, macht keinen Feierabend mehr. Dahinter steht: „Ich muss laufen, sonst läuft nichts.“

Wenn es wackelt, greifst du fester zu.

Valentin Haas

Wie fest du an deiner Firma hängst, zeigt sich, wenn dein Lebenswerk in Gefahr ist. Droht die Insolvenz, tust du alles, um es zu retten.

Die Firma und ihr Erfolg geben dir seit Jahren jeden Tag etwas, das du sonst nirgends bekommst: ein Problem, eine Lösung, eine Zahl, ein Dank. Fällt das weg, spürst du es auch körperlich. Du wirst unruhig, bist gereizt, liegst nachts wach.

Manchmal ist die Firma gar nicht in Gefahr. Du schützt sie trotzdem. Und schadest dir dabei selbst.

Nach außen sieht es nach Einsatz aus. Im Alltag heißt das:

Du bist ständig erreichbar. Schreibt jemand, reagierst du sofort. Selbst im Meeting schaust du nebenbei nach, was deine Mitarbeiter und Führungskräfte gerade machen. Du mischst dich ein, prüfst, wie sie arbeiten. Du delegierst und übernimmst es trotzdem. Und wenn du es nicht selbst machst, kontrollierst du, wie es gemacht wird.

Was der Firma nichts bringt, streichst du aus deinem Leben. Auch Kontakte ohne Geschäftsbezug. Was bleibt, sind Geschäftspartner und dein berufliches Netzwerk. Gesprochen wird nur noch über die Arbeit.

Die Firma bezahlt dich nicht für die Stunde um Mitternacht. Die bezahlst du.

Wenn es wackelt, greifst du fester zu.

Wie fest du an deiner Firma hängst, zeigt sich, wenn dein Lebenswerk in Gefahr ist. Droht die Insolvenz, tust du alles, um es zu retten.

Die Firma und ihr Erfolg geben dir seit Jahren jeden Tag etwas, das du sonst nirgends bekommst: ein Problem, eine Lösung, eine Zahl, ein Dank. Fällt das weg, spürst du es auch körperlich. Du wirst unruhig, bist gereizt, liegst nachts wach.

Manchmal ist die Firma gar nicht in Gefahr. Du schützt sie trotzdem. Und schadest dir dabei selbst.

Nach außen sieht es nach Einsatz aus. Im Alltag heißt das:

Du bist ständig erreichbar. Schreibt jemand, reagierst du sofort. Selbst im Meeting schaust du nebenbei nach, was deine Mitarbeiter und Führungskräfte gerade machen. Du mischst dich ein, prüfst, wie sie arbeiten. Du delegierst und übernimmst es trotzdem. Und wenn du es nicht selbst machst, kontrollierst du, wie es gemacht wird.

Was der Firma nichts bringt, streichst du aus deinem Leben. Auch Kontakte ohne Geschäftsbezug. Was bleibt, sind Geschäftspartner und dein berufliches Netzwerk. Gesprochen wird nur noch über die Arbeit.

Die Firma bezahlt dich nicht für die Stunde um Mitternacht. Die bezahlst du.

Valentin Haas

Bis dahin ziehe ich das durch.

„Mit fünfzig bin ich raus.“ „Wenn die Halle abbezahlt ist, bin ich frei.“ „Noch dieses eine Ziel. Danach wird es ruhiger.“
Der Plan klingt nach Wirtschaft: die Firma verkaufsfähig machen, eine zweite Führungsebene aufbauen, eine bestimmte Summe auf dem Konto haben, ein passives Einkommen schaffen. Oder da ist ein Käufer, der die Firma will, aber dich noch achtzehn Monate braucht.
Der Exit ist geplant, auf dem Papier. Bis dahin machst du weiter, und der Ausstieg rückt jedes Jahr um ein Jahr.
Und sonntagabends wird gerechnet, mit Google oder einer KI: „wie viel geld braucht man um nicht mehr arbeiten zu müssen“, „mit 50 in rente – geht das“, „firma verkaufen steuern“, „unternehmensverkauf ablauf“, „wert ermitteln“.

Du schaust nicht nur, was deine Firma wert ist. Du wägst ab, ob du aufhören darfst.

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Der Ruhestand gibt dem Stress ein Ablaufdatum.
VALENTIN HAAS IM HANDELSBLATT · JULI 2026

„Wenn ich das geschafft habe, liege ich erst mal ein Jahr in Thailand am Strand.“

Bis dahin wachst du nachts um drei wieder auf. Dein Kopf ist längst zurück bei der Arbeit.

Irgendwann denkst du: „Eines Tages mache ich das Handy aus und bin nicht mehr erreichbar.“ Oder: „Dann werfe ich mein Handy ins Meer.“ Und schließlich: „Ich will endlich loslassen können und nicht bei jedem Anruf denken, dass es ohne mich schiefgeht.“

Wenn es zu viel wird, sucht dein Kopf einen anderen Ort. Heute Abend ist es das Sofa. Später der Strand in Thailand oder eine Hütte in Schweden.

Wie dein Tag dort aussieht, weißt du nicht. Du weißt nur: kein Telefon, niemand, der wartet, nichts, das an dir hängt.

Wenn es ganz schlimm wird, denkst du: „So geht es nicht weiter.“ Einen anderen Weg siehst du gerade nicht. Der Ausstieg im Kopf beruhigt dich kurz. Dann klingelt das Handy, und du bist wieder mitten in der Arbeit.

Ich habe das längst durchgerechnet, mit Zahlen und mit einer KI.

Nachts um halb zwölf ist die KI verfügbar. Sie sortiert Gedanken, für die sonst niemand Zeit hat. Manche tippen irgendwann halb im Ernst, völlig übermüdet: „Soll ich meine Firma jetzt verkaufen oder nicht? Ich kann mich nicht entscheiden. Entscheide du!“

Wenn du „Entscheide du!“ schreibst, geht es nicht mehr nur um eine weitere Abwägung. Es geht auch darum, ob du deiner eigenen Entscheidung noch traust.

Dafür brauchst du ein Gegenüber, das nachfragt, widerspricht und dranbleibt. Mit dem du deine Zweifel aussprechen kannst, ohne dich schon auf den Verkauf festzulegen. Und das deine Gründe prüft, statt deinen Plan einfach zu bestätigen.

Ein Plan, den eine Maschine bestätigt hat, ist noch kein Übergang.

Will ich meine Firma verkaufen, oder will ich vor allem, dass der ganze Druck endlich aufhört?
Ich will das endlich mal lösen. →

Wie ich arbeite:

Ich kläre zuerst mit dir, was hinter deinem Wunsch zu verkaufen steckt. Willst du die Firma abgeben? Soll vor allem der Druck aufhören? Oder kommt beides zusammen? Auch Erschöpfung und Angst gehören in dieses Gespräch. Am Sonntagabend kann vieles gleich klingen: „Ich will raus.“

Hier kannst du aussprechen, dass du aufhören möchtest, ohne dich schon auf den Verkauf festzulegen. Ich höre zu, frage nach und widerspreche, wenn es nötig ist.

Auch deinen Einsatz schauen wir uns genauer an. Was hat dir geholfen, die Firma aufzubauen? Und was davon macht es dir heute schwer, sie abzugeben? Was dich so weit gebracht hat, wird hier nicht kleingeredet. Aber wir prüfen, ob es dir heute noch hilft.

Ich bestätige dir deinen Plan nicht einfach, weil du ihn gut durchgerechnet hast. Wir sehen uns auch die Annahmen an, auf denen er beruht. Das kann unbequem sein, gerade dann, wenn du eigentlich nur noch hören möchtest, dass deine Entscheidung richtig ist.

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Es ist der Wunsch, an das Ziel zu kommen, das vorher schon feststand.
VALENTIN HAAS IN DER FAZ · JANUAR 2025
Dipl.-Psych. Valentin Haas

Dipl.- Psych. Valentin Haas

Ich war Unternehmensberater, bevor ich Psychotherapeut wurde. Sechs Jahre lang habe ich in der Klinik mit Menschen gearbeitet, bei denen Verstehen allein längst nicht mehr gereicht hat. Seit über fünfzehn Jahren arbeite ich außerdem mit Unternehmern und Familienunternehmern.

Dabei achte ich nicht nur darauf, was du sagst. Ich lese Körpersprache, Mimik und Gestik, das habe ich mir in diesen Jahren antrainiert, es ist mein Handwerkszeug. Wenn mir etwas auffällt, frage ich nach. Die Stelle, an der sich etwas verändern lässt, liegt bei jedem woanders. Deshalb arbeite ich ohne Schablone.

Wann du aufhörst, entscheidest du. Manche bleiben, und für manche ist genau das richtig. Steckt hinter der Erschöpfung eine Erkrankung, behandle ich, die Arbeit wechselt den Rahmen, nicht das Gegenüber.

Die Reihenfolge dabei ist immer dieselbe: erst sehen, was wirklich los ist, dann entscheiden.

Dipl.- Psych. Valentin Haas

Dipl.-Psych. Valentin Haas

Ich war Unternehmensberater, bevor ich Psychotherapeut wurde. Sechs Jahre lang habe ich in der Klinik mit Menschen gearbeitet, bei denen Verstehen allein längst nicht mehr gereicht hat. Seit über fünfzehn Jahren arbeite ich außerdem mit Unternehmern und Familienunternehmern.

Dabei achte ich nicht nur darauf, was du sagst. Ich lese Körpersprache, Mimik und Gestik, das habe ich mir in diesen Jahren antrainiert, es ist mein Handwerkszeug. Wenn mir etwas auffällt, frage ich nach. Die Stelle, an der sich etwas verändern lässt, liegt bei jedem woanders. Deshalb arbeite ich ohne Schablone.

Wann du aufhörst, entscheidest du. Manche bleiben, und für manche ist genau das richtig. Steckt hinter der Erschöpfung eine Erkrankung, behandle ich, die Arbeit wechselt den Rahmen, nicht das Gegenüber.

Die Reihenfolge dabei ist immer dieselbe: erst sehen, was wirklich los ist, dann entscheiden.

Die Auftragsklärung: 50 Minuten, in denen du einmal nicht zuständig bist

Wir sortieren, wo du stehst: was schon geregelt ist, was noch an dir hängt und was die Übergabe von dir verlangt. Und wir schauen, was du selbst vom Ruhestand erwartest.Schreib mir: Worum es geht, seit wann, und was du schon versucht hast. Drei, vier Sätze. Ich lese und antworte selbst. Passt dein Anliegen zu meiner Expertise, rufe ich dich kurz an.

Die Zahlen sagen uns nicht, wie es dir mit dieser Entscheidung geht. Kannst du abwägen, was für und gegen den Verkauf spricht? Oder bist du so erschöpft, dass du vor allem rauswillst?

Das klären wir im Gespräch. Fehlt dir gerade die Ruhe zum Abwägen, arbeiten wir zuerst daran. Sonst geht es direkt um die Entscheidung und die Gründe, auf denen sie beruht.


Am Ende wissen wir, woran wir arbeiten. Ob du verkaufst, entscheidest du.

Diskretion, konkret: Als approbierter Psychotherapeut unterliege ich der Schweigepflicht, ab dem ersten Wort, auch gegenüber Beirat, Nachfolger und Käufer.
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Ich will das endlich mal lösen. →
Deine Nachricht lese nur ich

Was Unternehmer vor, während und nach dem Ausstieg fragen

Mit 50 in Rente: Geht das?

Ob du es dir leisten kannst, ist eine finanzielle Frage. Was du dir davon erhoffst, eine andere.

Hinter „Mit fünfzig bin ich raus“ kann auch stehen: „Ich will nicht mehr für alles zuständig sein.“ Dann prüfen wir, ob du die Firma abgeben möchtest oder vor allem anders arbeiten willst. Beides kann zusammenkommen. Das klären wir in der Auftragsklärung.

Wie viel Geld braucht man, um nicht mehr arbeiten zu müssen?

Wie viel du brauchst, muss für deine Situation gerechnet werden. Nur klärt eine ausreichende Summe noch nicht, ob du tatsächlich aufhörst.

Ich sehe regelmäßig Menschen, die es sich längst leisten könnten und trotzdem weiterarbeiten. Nicht aus Geldsorge, sondern weil ungeklärt ist, wofür sie ohne die Firma zuständig sein wollen.

Wer bin ich ohne meine Firma?

Du kennst sie in- und auswendig, hast die Entscheidungen getroffen und viel von dir hineingesteckt. Nach zwanzig oder dreißig Jahren kann sich der Verkauf anfühlen, als würdest du einen Teil von dir abgeben.

Deshalb reicht die Frage nicht, womit du deine freie Zeit verbringen wirst. Es geht auch darum, wofür du gebraucht wirst, woher Anerkennung kommt und welche Menschen bleiben, wenn es nichts Geschäftliches zu besprechen gibt.

Das entsteht nicht am Tag der Unterschrift. Daran arbeite ich mit Unternehmern vor dem Verkauf und danach, in Hannover und online.

Soll ich meine Firma verkaufen? Wie treffe ich diese Entscheidung?

Du kannst den Verkauf gründlich durchgerechnet haben und trotzdem unsicher sein. Es ist eine Entscheidung, die du nicht einfach zurücknehmen kannst. Eine weitere Pro-und-Contra-Liste beantwortet nicht unbedingt die Frage, die noch offen ist.

Wir sehen uns deshalb genauer an, wovon du wegwillst, was dich ein Nein zum Verkauf kosten würde und wie du dir dein Leben danach vorstellst. Auch Erschöpfung und Angst gehören in dieses Gespräch. Wie viel von deinem Ausstiegswunsch betrifft die Firma selbst? Wie viel die Belastung, unter der du gerade arbeitest?

Wir halten fest, worauf deine Entscheidung beruht. Treffen musst du sie selbst.

Wie früh sollte ich damit anfangen?

Ich würde nicht bis zum letzten Arbeitstag warten. Was deinen Tag nach der Firma tragen soll, braucht schon vorher Platz in deinem Leben.Du kannst den Verkauf gründlich durchgerechnet haben und trotzdem unsicher sein. Es ist eine Entscheidung, die du nicht einfach zurücknehmen kannst. Eine weitere Pro-und-Contra-Liste beantwortet nicht unbedingt die Frage, die noch offen ist.

Solange der Termin offen ist, lässt sich diese Zeit nutzen. Steht er bereits fest, schauen wir, was jetzt zu klären ist. Ein naher Stichtag ist kein Grund, auch dieses Gespräch noch zu verschieben.Wir sehen uns deshalb genauer an, wovon du wegwillst, was dich ein Nein zum Verkauf kosten würde und wie du dir dein Leben danach vorstellst. Auch Erschöpfung und Angst gehören in dieses Gespräch. Wie viel von deinem Ausstiegswunsch betrifft die Firma selbst? Wie viel die Belastung, unter der du gerade arbeitest?

Was ist zwanghafte Führung?

Damit ist hier gemeint: Du gibst Aufgaben ab, kannst sie aber nicht bei anderen lassen. Du prüfst, was längst geprüft ist, bist ständig erreichbar und übernimmst am Ende wieder selbst. Was der Firma nichts bringt, fällt nach und nach aus deinem Leben.

Das kann auch den Ausstieg erschweren. Deshalb schauen wir schon beim Delegieren hin: Was gibst du tatsächlich ab? Wo greifst du wieder ein? Und was macht es dir schwer, eine Aufgabe beim anderen zu lassen?

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Wenn der Prozess läuft

Ich habe schon einen Käufer, alle Zahlen sagen ja, und plötzlich Zweifel. Ist das normal?

Zweifel können gerade dann auftauchen, wenn es konkret wird. Solange der Verkauf eine Idee ist, bleibt er ein Gedankenspiel. Sobald ein Name, ein Preis und ein Datum daran hängen, siehst du deinen Kalender ohne die Firma.

Das heißt nicht automatisch, dass der Verkauf falsch ist. Aber die Zweifel sind auch nicht dadurch erledigt, dass die Rechnung stimmt. Wir schauen, woran sie sich festmachen: Was möchtest du nicht abgeben? Welche Folgen machen dir Sorgen? Was spricht tatsächlich gegen den Verkauf?

Erleichtert dich die Vorstellung, Nein zu sagen, frage ich genauer nach: Erleichtert es dich, die Firma zu behalten, oder vorerst nicht entscheiden zu müssen? Das ist ein Unterschied.

Wenn du immer wieder ins Depot schaust und trotzdem keine Ruhe findest:
Psychologie der Geldanlage →